Eine Frau, die sich stark für ihre Zukunft macht und einen Ausweg, aus der Vergangenheit und der Gegenwart in ebendiesen Straßen, sucht.

Straßen führen zurück

Die Straßen sind lang und die Wege, die sie geht, tun nicht mehr so weh wie einst.

Das verlorene Gleichgewicht, der kalte Kuss beraubt ein zartes Gesicht.

Wie einst alles anfing, weiß sie noch genau. Erst die Neugierde,

dann folgte der Absturz zur angstgeliebten Frau.

 

Alles, was sie braucht und was sie jetzt kann,

beruht auf dem, was man ihr gibt. Wahre Bitterkeit in der Stadt,

die sie oftmals hasst, aber unendlich liebt.

Die wirren Menschenblicke sind strafend echt vertraut.

Eine kleine Chance bei ihrer Familieist grundsätzlich verbaut.

 

Manchmal zieht sie planlos, mit dem Buch in der Hand

durch die regennasse Nacht.Einfach wegträumen und für immer vergessen,

die gedankenwilde Schlacht.Im Kopf spielen sich dann Dinge ab,

die in der Seele laborieren. Mit einem Fahrbefehl für

Einbahnstraßentage,die den Weg zurück diktieren.

 

An den Läden entlang sucht sie Ablenkung, bleibt an einigen kurzerhand stehen.

Die Spiegelbilder der Leuchtreklamen, in den Pfützen sind diese gut zu sehen.

Sie geht nach Hause, liest weiter im Buch, ist auf das Ende schon gespannt.

Es beschreibt eine Frau, ähnlich wie sie, die ihren Frieden doch noch fand.

Es beschreibt eine Frau, ähnlich wie sie, die ihren Frieden doch noch fand.

 

Manuskript und Musik: Daniel Albinus

 

 

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