starke Kinder
In verlassenen Häusern suchen sie nach Heim und Herd,
eng umschlungen wärmen sie sich schließlich dort.
Zerissene Außenseiter sind wohl nichts mehr Wert,
irgendwann will auch der Stärkste von hier fort.
Im Morgengrauen hoffen sie auf Tagesglück,
im Kältefeuer stirbt die Heiterkeit.
Der frühe Vogel kehrt an seinen Platz zurück,
instandbesetzt wird das Zimmer dieser Zeit.
Refrain:
Ist die Tür erst einmal zu, passt der Fuß nicht mehr hindurch,
der Schuh drückt ewig, ausgesetzt verloren.
Denn das Leben ist zu kurz, um ewig hier zu sein,
unter Drogen fühlen sie sich wie neu geboren.
Zwischen Frankfurt und Berlin ist kein Unterschied zu spüren,
wenn ihre Wege hin zu Abrisshäusern führen.
Bizarr und schulterkalt, ja dieses Brett ist Menschen alt,
so ist die graue Wahrheit von verschlossenen Türen.
Ihr Tanz ist wild und ständig auf dem Pulverfass,
in die Taschen fallen Hände tief und schwer.
Das Gesetz der Straße wird von ihnen praktiziert,
hier ist der Asphalt hart im dichten Häusermeer.
Der Fluß in dem sie schwimmen fließt ein Leben lang,
mal weniger, mal mehr, an ihnen vorbei.
Wenn die Zeit es zulässt, kehren sie an Land zurück,
gezeichnet doch in ihrem Dasein frei.
Refrain:
Ist die Tür erst einmal zu, passt der Fuß nicht mehr hindurch,
der Schuh drückt ewig, ausgesetzt verloren.
Denn das Leben ist zu kurz, um ewig hier zu sein,
unter Drogen fühlen sie sich wie neu geboren.
Zwischen Frankfurt und Berlin ist kein Unterschied zu spüren,
wenn ihre Wege hin zu Abrisshäusern führen.
Bizarr und schulterkalt, ja dieses Brett ist Menschen alt,
so ist die graue Wahrheit von verschlossenen Türen.
Manuskript und Musik: Daniel Albinus
Schlagzeug: Jan Gebauer