Du bist Frau von Welt und gut gebaut, du hast mir den Verstand zerkaut.
Der Wegweiser vor deiner Tür, geschlagene Stunden sitze ich schon hier.
Bodenlos und unrasiert, so fühle ich mich bei dir.
Auf deinem Hochmut Rummelplatz, bin ich der Rosenkavalier.
Du nimmst mich ständig auf den Arm und dabei niemals voll.
Ich frage mich dann jedes Mal, was das schon wieder soll.
Du bist Hausfrau aus Passion, hauchst die Wörter durch das Telephon.
Call by call von früh bis spät, deine Leitsätze sind up to date.
In deinem privaten Regierungsviertel, möchte ich der Kanzler sein.
Ein Liebestanz auf dünnem Seil, im heißen Sand zu Fuß allein.
Ich breche mir für dich, die Zacken einzeln aus der Krone.
Du versteckst mich nach wie vor im Schrank, obwohl ich gegenüber wohne.
Überm Bett ist ein schräger Spiegel, Overhead-Projektor Liebe.
Mon amour liegst du bequem? Deinen Kontrollblick kann ich sehn.
Der Türspion ist Doppelagent, er präsentiert zu beiden Seiten.
Die offenen Augen, der verschlossenen Nachbarn, ihre Finger auf dich zeigen.
Dein Rasterfahndungshaar, lässt mich in Lauschangriff versinken.
Wenn sich unsere Chatroom Sites, im Cyberspace verlinken.
Wenn sich unsere Chatroom Sites, im Cyberspace verlinken..
Manuskript und Musik: Daniel Albinus
Schlagzeug: Jan Gebauer
Die Frau von Welt