Die Welt im 3. Jahrtausend und gar nicht auszumalen, wo der Irrweg endet und welche Folgen er hat.
Der Weltenbrand
Siehst du den neuen Holocaust? Ein Legat der neuen Wut.
Der Weltenbrand beginnt, ich sehe Straßen voller Blut.
Ich sehe Menschen, die dort hungern, Wunden, Elend und Leid.
Zu Viele, die noch wegsehen, erkennen nicht die Zeit.
Chaos, Internierung, Déjà-vu - Non Stop,
Glaubenskriege, Kugelhagel, Friedensgesprächsboykott.
Die Frauen an den Waffen, der Rote Platz tanzt Beat,
uranbestückte Wunderhülsen, Stahlen für den Sieg
Rebellion der Steine, der Nahe Osten brennt,
Siedlerpolitik, die Niemand mehr erkennt.
Handelsverbote, Heldentode, der Zorn des Friedens sticht.
Die ganze Welt ist ein Pulverfass, und kaum noch Land in Sicht.
Das Gebaren der Vereinten Nationen, UNESCO-Lethargie,
erst Eurofighter, dann Blauhelmeinsatz, Waffenindustrie.
Präsidentenalleingang, alle Staaten sind erstaunt.
Es beginnt erneut zu frieren, bevor es eigentlich taut.
Für die Achse des Guten naschen allesamt, vom Waffenbündnisbrei.
Im Restaurant der NATO, ist der Fensterplatz noch frei.
Ganz egal wo man auch hinsieht, der Terrorismus siegt,
ob in Spaniens Metropolen oder in Irlands Republik.
Auch im dritten Jahrtausend bleibt alles beim alten,
kein wirklicher Durchbruch glückt. In ihren Zeichen steht
zu fürchten, dass der Krieg nur näher rückt.
Noch sitzt man vieles aus, die Welt lässt es geschehen, noch sind wir
Zahlemann und Söhne, bis wir alle mit untergehen.
Noch sitzt man vieles aus, die Welt lässt es geschehen, noch sind wir
Zahlemann und Söhne, bis wir alle mit untergehen.
Manuskript und Musik: Daniel Albinus