In jeder Stadt gibt es Gegenden, die sozial angeschlagen sind. Manche Bewohner ziehen fort oder geben auf. Andere arrangieren sich mit den Umständen und fühlen sich von der Politik völlig im Stich gelassen. Kein einfaches Leben!!!

Der Blick aus dem Fenster

Der Blick aus dem Fenster, kein einfaches Leben, zerstörte Existenzen hinter eisigem Regen.

Der Hagel zerschneidet die Luft in Scheiben, die Hoffnung stirbt zuerst, und der Letzte wird leiden.

Das Auf und Ab, ein Drunter und Drüber, belogen Tag für Tag, im geistigen Fieber.

Refrain:

Im Auftrag der Wahrheit erwartet man Klarheit, im Rausch der Ohnmacht. Und das Volk, es singt!

Ja, das Volk nun singt, dass die Wahrheit hinkt, ihnen Niemand Opfer bringt.

 

Ein Lebensgefühl zerhackt von den Geiern, wie im eigenen Fanblock den Gegner zu feiern.

Zeit zu gehen, für den, der jetzt handelt, die Einen gewendet und die Anderen gewandelt.

So zieht sich der Faden quer durch die Zeit, gestrickt mit heißer Nadel, für den, der noch bleibt.

Refrain:

Im Auftrag der Wahrheit erwartet man Klarheit, im Rausch der Ohnmacht. Und das Volk es singt!

Ja das Volk nun singt, dass die Wahrheit hinkt, ihnen Niemand Opfer bringt.

 

Kadavergestank, unzählige Schatten, Kinder wachsen auf in trostlosen Platten.

Augen zu und durch! Zu spät wie man sieht, die Ruhe vor dem Sturm, ehe etwas geschieht.

Der Wind weht von vorn, kalt und geschwind. Er frißt sich rauh durch die Seelen und

der Tanz, er beginnt.

Refrain:

Im Auftrag der Wahrheit, erwartet man Klarheit, im Rausch der Ohnmacht. Und das Volkes singt!

Ja das Volk nun singt, dass die Wahrheit hinkt, ihnen Niemand Opfer bringt.

 

Manuskript und Musik: Daniel Albinus

 

 

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